Bau das Holocaust Mahnmal direkt vor Höckes Haus!

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News

1. Das Mahnmal trotzt Wind, Wetter und Nazis in der rational befreiten Zone. Am 20.12. soll es eine Solidaritätskundgebung vor Ort geben.

2. Am 2.12. haben Höcke-Fans mit Sturmhauben und gezogenen Messern unsere Mitarbeiter vor Ort attackiert und die Reifen unserer Autos zerstochen. Nur durch glücklichen Zufall gab es keine Verletzten. Wir haben alle verfügbaren Gewaltszenen der Höcke-Boys einmal hier zusammengefasst

3. Höcke hat in einer Sportpalastrede über den Terror des Mahnmals referiert. Darin lobt er das Zentrum für Politische Schönheit als „terroristische Vereinigung“. Seien Sie dabei in einer bislang nur von Höcke anerkannten Terrororganisation und werden jetzt Komplize! Sie erhalten nirgendwo so viel Aufruhr und Dissens für jeden gespendeten Euro wie bei uns.

4. Wir empfehlen vier Texte zur aktuellen Debatte um das Mahnmal in Bornhagen: Georg Diez (Spiegel Online) mit einer Analyse der Kollision von Werk und Gesellschaft, Arno Widmann (Berliner Zeitung) mit der Rezension des Mahnmals, Katja Thorwarth (FR) mit einer Schauspielerkritik des Hauptdarstellers und Milosz Matuschek (NZZ) zur Legitimität der Mittel.

5. Landolf Ladig verwendet jetzt das Pseudonym „Björn Höcke“. Und wir gewähren Einblick in Höckes „zehnmonatige Überwachung“.

Livestream

Der erinnerungspolitischste Beton aller Zeiten!

Mittwoch früh, 6 Uhr, Bornhagen (Thüringen): Der Lärm von Betonpumpen reißt den AfD-Fraktionsvorsitzenden Björn Höcke aus dem Schlaf. Sein 500 Jahre altes Pfarrhaus bebt. Als er zum Fenster stürmt, traut er seinen Augen nicht: Direkt vor seinem Haus entsteht ein Ableger des Denkmals für die ermordeten Juden Europas, das Höcke im Januar als ”Denkmal der Schande” bezeichnet hatte. Der ehemalige Geschichtslehrer zittert. Seit heute früh um 6 Uhr wird zurückgedacht.

Setzen wir Björn Höcke ein Denkmal

Bereits seit zehn Monaten ist das Zentrum für Politische Schönheit (ZPS) im Besitz des einzigen direkten Nachbargrundstücks in Höckes „Refugium“ – dem braunen Haus von Bornhagen. Das ZPS hat jetzt 24 Betonstelen vor dem Haus von Deutschlands größtem Hetzer errichtet.

„Die Zivilgesellschaft finanziert dieses Mahnmal. Das bedeutet: Wir können die grotesken Forderungen zur Geschichtspolitik nicht länger auf sich beruhen lassen. Auch nicht nach knapp einem Jahr ohne Distanzierung. Die Erinnerung muss in den braunen Ecken in Beton gegossen werden.“

Philipp Ruch, Chefunterhändler ZPS

Zivilgesellschaftlicher Verfassungsschutz!

Geistige Brandstifter brauchen Zonen der Ruhe, um sich entfalten zu können. Im malerischen Bornhagen, Höckes selbsternanntem “Büllerbü” (Höcke in der NZZ am 3.11.2017), läuft seit rund einem Jahr (seit der Dresdner Rede) die wohl aufwendigste zivilgesellschaftliche Langzeitbeobachtung des Rechtsradikalismus in Deutschland.

„Schande belastet einen so lange, wie aus ihr kein Verantwortungsbewusstsein entsteht.“

Marc Enden, Delta Forces / ZPS

Nach Bekanntwerden der Mordserie des NSU kapitulierte der Thüringische Verfassungsschutz. Laut Politikwissenschaftler Thomas Grumke verzichtet er heute „auf den Einsatz menschlicher Quellen“. Thüringen sei dadurch „für Rechtsextremisten ein kommoder Schutzraum geworden.” Im Januar 2017 haben wir deshalb den Zivilgesellschaftlichen Verfassungsschutz Thüringen gegründet. Das „Frühwarnsystem des Staates“ wird seither durch ein Frühwarnsystem der Zivilgesellschaft ergänzt.